Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit - Einigkeit macht start!
So steht es auf der Gründungsfahne der SPD vom 23. Mai 1863.
Am 20. Dezember 1919 entschlossen sich Seukendorfer Bürger zur Gründung der Sozialdemokratischen Partei Seukendorf.
(Nachzulesen im Staatsarchiv Nürnberg Nr. 225)
Die Gründungsmitglieder waren:
1. Parteivorsitzender: Max Hanf
Kassier: Johann Vogel
Schriftführer: Gottlob Weiwadel
Im Jahr 1919 zählte Seukendorf 416 Einwohner.
Am 17. April 1945 begann ein neuer Abschnitt in der Geschichte der Gemeinde Seukendorf.
Das wesentliche aus Sicht der Sozialdemokraten war, dass der Sozialdemokrat Johann Burger von der Militätregierung als 1. Bürgermeister in Seukendorf eingesetzt wurde. Bei der ersten freien Kommunalwahl seit 1932 am 27. Januar 1946 wurde er mit 88 Prozent der Wahlberechtigten einstimmig im Amt bestätigt.
Im März oder April 1948 fanden erneut Kommunalwahlen statt. Mit einem für die SPD erfreulichen Ergebnis, Johann Burger wurde als 1. Bürgermeister wiedergewählt. Als 2. Bürgermeister fungierte Johann Zogel.
Bei den Wahlen im März 1952 konnte die SPD ihren Anteil an Gemeinderäten noch erhöhen. Sie stellte nun den 1. Bürgermeister mit Johann Burger, den 2. Bürgermeister Konrad Hardtlöhner, sowie die Gemeinderäte Dr. Hans Krätschmer, Fritz Baumann, Konrad Hofmann, Johann Petz und erstmals eine Frau mit Grete Decker.
Die Wahlen 1956 bestätigten erneut Johann Burger im Amt des 1. Bürgermeisters. Die SPD stellte ebenso wieder den 2. Bürgermeister.
Die Sozialdemokraten bestimmten die Geschicke der Gemeinde in der Zeit des Wiederaufbaus. Es wurde gute Arbeit zum Wohle der Bürger geleistet.
In dieser Periode des Gemeinderates verstarb Johann Burger. Damit ging die erfolgreiche Ära der SPD zu Ende, denn erst bei der Wahl 1998 konnte mit Martin Zogel wieder der 1. Bürgermeister gestellt werden.
Im Jahr 2002 wurde Martin Zogel bereits im ersten Wahlgang als 1. Bürgermeister bestätigt.
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